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Eine besondere Art des Virenbefalls stammt von den sogenannten eMail-Viren .
Diese Subspezies des gewöhnlichen Computervirus wird ausschließlich über eMail-
Anhänge verbreitet.
Während früher die Weitergabe von virenverseuchten Disketten
und/oder CD-ROM's für die ausreichend schnelle Verbreitung eines Virus sorgte,
würde dieses heute nicht mehr genügen.
Hersteller von Antivirensoftware wie Symantec , McAffe, H+DEDV und Trend Micro sind
heute in der Lage neue Viren innerhalb von wenigen Stunden zu lokalisieren,
analysieren und entsprechende Updates für Ihre Produkte bereit zustellen.
Da der "Erfolg" von Viren neben Ihrem eigentlichen zerstörerischen Potential,
hauptsächlich von der Anzahl der infizierten Systeme abhängt, ist die
Verbreitungsgeschwindigkeit der Viren ein entscheidender Faktor.
eMail-Viren schlagen hierbei zwei Fliegen mit einer Klappe:
- Sie nutzen ein ohnehin schnelles Transportmittel für ihre Verbreitung: die eMail
- Sie übernehmen in Form von eMail-Würmern eigenständig Ihre massenweise Ausbreitung.
eMail-Viren sind weitestgehend ungefährlich, solange Sie die betreffende eMail bzw.
deren Anhang nicht öffnen. Leider haben einige gebräuchliche eMail-Clients (z.B. MS Outlook)
die Eigenart, eMails nach dem Abholen umgehend zu öffnen und in einer Voransicht darzustellen.
Zwar ist für die Aktivierung der meisten eMail-Viren ein direktes Anklicken der entsprechenden
Änhänge notwendig, einige trickreich programmierte Viren nutzen jedoch bereits diese Ansicht
um Mithilfe von Active-X und VB-Script eine Infektion und Weiterverbreitung zu erreichen.
Da nur die Microsoft-Produkte (Outloock, Internet Explorer) Active-X und VB-Script nutzen
können und vorrangig Sicherheitslücken in MS Outlook bzw. dem Internet Explorer ausgenutzt werden,
kann bereits der Wechsel auf ein weniger anfälliges eMail System (z.B. Lotus Notes, TOBIT oder
den Netscape Mail-Client) einen ersten Schutz gegen eMail-Viren darstellen.
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